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unsere Leistungen
Hier stellen wir Ihnen unsere Behandlungsmethoden vor.
für
Kinder
Kreativ-gestalterische
Ergotherapie
Bei dieser Therapieform werden vor allem
handwerkliche Techniken oder Übungen aus dem
lebenspraktischen Raum, dem Arbeits- und
Freizeitbereich eingesetzt.
Die die kreativ-gestalterische Arbeit mit Materialien dient dabei als
Mittel zum Ausdruck, zur Darstellung der Persönlichkeit oder zur
Kommunikation. Es können alle möglichen gestalterischen, handwerklichen
und bildnerischen Techniken angeboten werden
(Holz, Peddigrohr, Ton, Malen, Collage, Pappmaché, etc.).
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Therapie bei ADHS
(Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung)
ADHS macht sich in der Hauptsache bei Kindern und Jugendlichen durch
Störungen in den zwischenmenschlichen
Beziehungen
Störungen des situationsgerechten
Verhaltens
Mangelnde Konzentration und Ausdauer
Bewegungsunruhe und Reizsuche
Ablenkbarkeit und unstrukturierte Arbeitshaltung
bemerkbar.
Bei der Therapie werden dabei Stets die Eltern und wenn nötig auch die
Pädagogen mit einbezogen. Der Ergotherapeut tritt dabei u.a. als Mediator
(Vermittler) zwischen den Positionen auf. In der Einzelarbeit werden
zu Grunde liegende Störungen wie Wahrnehmungsverarbeitung, Lese-Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche, gestörte
Körperkoordination, etc. behandelt. Über verhaltenstherapeutische Ansätze
werden die Eigenwahrnehmung und Strukturierung des eigenen Handelns
verbessert. Durch das Training neuer Verhaltensmuster werden die sozialen
Kompetenzen der Kinder/Jugendlichen gestärkt.
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Sensorische
Integrationstherapie
Wenn die
Informationsverarbeitung im Nervensystem
gestört ist, werden Lernen und Handeln schwierig, Fehler
bleiben unbemerkt, Erfolge fehlen. Kinder verlieren durch ständige
Misserfolge ihren Mut und ihre angeborene spielerische Freude am Lernen.
Als Folge sind sie oftmals nicht in der Lage allein zuspielen und könne
depressives oder auch aggressives Verhalten zeigen.
Je nach Motivation des Kindes werden dabei verschiedene Methoden
angewendet:
-
Bewegung und Spiel
-
gestalterische oder handwerkliche Beschäftigungen
-
unterschiedlich gestaltete Räume
-
spezielle Computer-Programme
Das Kind kann seine Stütz- und
Gleichgewichtsreaktionen verbessern und im Gehirn speichern. So
können diese in Alltagssituationen schneller abgerufen und angewendet
werden.
Es ist wichtig, dass Sie als Eltern in die Therapie mit einbezogen werden,
damit Sie auch kleine Fortschritte erkennen können.
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Das
IntraActPlus-Konzept nach Jansen/Streit
Besonders bei Lern- und Leistungsstörungen wie Lese-Rechtschreibschwäche
und Rechenschwäche (Dyskalkulie) sind positive Erfolgserlebnisse besonders
wichtig für die Betroffenen.
Hier setzt das InterActPlus-Konzept an. Das Ziel
ist dabei die Eigensteuerung des Lernenden schrittweise anzuheben so dass
selbstmotiviertes Lernen erfolgen kann. Durch positive
Verstärkung von Anstrengung und Bemühen kann ein positives Lernverhalten
unterstützt werden (lernen wollen, sich anstrengen wollen, Wille zur
Leistung).
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für
Erwachsene
Basale Stimmulation
Das Konzept Basale Stimulation findet bei schwerst erkrankten Menschen
Anwendung die fast keine Möglichkeit haben, mit ihrer Umwelt in Kontakt zu
kommen. Dies sind z.B. komatöse Patienten, Menschen mit stark
eingeschränkter Wahrnehmung aber auch Menschen mit starker geistiger
Behinderung.
-
Spüren des eigenen
Körpers
-
Bewegungen
des eigenen Körpers spüren
-
die eigene Position
im Raum verändern und einschätzen
-
die Umwelt mit den
Sinnen begreifen (hören, sehen, riechen/schmecken und tasten).
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Das Bobath -
Konzept
Das Bobath-Konzept kommt bei Schädigungen des Zentralen Nervensystems
(z.B. Gehirnschäden nach einem Schlaganfall,
aber auch Lähmungen im
Bewegungsapparat) zur Anwendung.
Bei einem Schlaganfall werden bestimmte Gehirnregionen durch ein
Blutgerinnsel geschädigt. Die Tätigkeiten und Aufgaben die von diesen
Gehirnregionen kontrolliert wurden können dann nicht mehr oder stark
eingeschränkt ausgeführt werden. Das Bobath-Konzept beruht auf der
Annahme, dass das Gehirn umorganisiert werden kann, also die verlorenen
Aufgaben und Tätigkeiten in eine andere Gehirnregion verlagert werden
können.
Mit gezielt abgestimmten Wahrnehmungs- und
Bewegungsübungen soll der Patient seine Bewegungsfähigkeit neu erlernen.
Die betroffene Körperregion wird dabei immer wieder angeregt zusammen mit
den gesunden Körperregionen alltägliche Funktionen zu übernehmen.
Das Bobath-Konzept kommt vor allem bei
-
Zuständen nach
Hirnblutungen
-
Schädel-Hirn-Traumata
-
Zuständen nach
neurochirurgischen Operationen
-
Multiple Sklerose
-
entzündlichen
Erkrankungen des Zentralnervensystems
-
Erkrankungen des Zentralen Nervensystems die mit
Spastik bzw.
Lähmungen einhergehen
zur Anwendung.
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Das Perfetti -
Konzept
Das Perfetti-Konzept beschreibt einen therapeutischen Ansatz, bei dem der
Patient mit Hilfe von Erinnerung, Aufmerksamkeit, schöpferischer
Gestaltung, Orientierung und Vorstellungskraft bestimmte Bewegungsabläufe
selbständig neu erlernen soll.
Der Lernprozess gliedert sich in drei Stufen.
-
1. Stufe passiv:
Der Therapeut bewegt die betroffenen
Körperregionen. Es sollen Gespür und Wahrnehmung der
Körperregionen gefördert werden.
-
2. Stufe aktiv:
Bewegungen werden durch die Absicht des Patienten
gesteuert. Der Therapeut greift unterstützend ein.
-
3. Stufe selbständig:
Der Patient bewegt völlig selbständig.
Art der Bewegungen und Kraft werden gesteigert.
Die Übungen und der Übungsaufbau werden individuell
auf den Patienten abgestimmt und zusammengestellt.
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Funktions- und
Gelenkschutztraining
Gelenkbeschwerden, ausgelöst durch Polyarthritis
oder Polyarthrose, können durch
besondere Erleichterungs- und Schutzübungen
behandelt werden. Ziel ist es dabei bereits geschädigte Gelenke vor
weiteren Überlastungen und zusätzlichen Schmerzen zu schützen.
Beim ergotherapeutischen Funktionstraining werden dem Patienten Techniken
zu gelenkschonenden Verhaltensweisen vermittelt. Wenn nötig, kann eine
Versorgung mit Hilfsmitteln unterstützend erfolgen.
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Hirnleistungstraining
Nach einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma sind nicht nur
körperlichen Funktionen beeinträchtigt. In der Regel sind auch die
geistigen Fähigkeiten wie Konzentration,
Lernen und
Gedächtnis, Raumsinn und
Denkbeweglichkeit von den
Hirnschädigungen betroffen. Um diese Fähigkeiten neu zu verinnerlichen
gibt es eine Reihe von Übungsprogrammen.
Anhand der persönlichen Hirnleistungseinschränkungen des Patienten werden
vom Therapeuten die Förderkonzepte ausgewählt. Bei den Inhalten spielen
auch die Interessen und Vorlieben des Patienten eine gewichtige Rolle. Die
Sitzungen finden idealer Weise regelmäßig statt und werden dem Lerntempo
des Patienten angepasst.
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